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News aus dem Arbeitsrecht

FAQs

Das sagt das Urlaubsgesetz:

Der Verbrauch des Urlaubes ist im Urlaubsgetz  im § 4 geregelt. An sich soll der Jahresurlaub in dem Jahr verbraucht werden, in dem er entsteht. Dabei sollte er in 2 Teilen konsumiert werden, wobei ein Teil nicht weniger als 6 Werktage betragen soll.

Der Arbeitnehmer informiert den Arbeitgeber bis spätestens 3 Monate + 1 Kalendertag vor dem geplanten Urlaubsantritt  über den Urlaubswunsch. Dieser Urlaub muß dann aber 12 Werktage betragen – bitte Achtung bei Feiertagen und Sonntagen – diese zählen nicht als Werktage – auch nicht im Schichtbetrieb. (Der 24.12. und 31.12. gelten als Werktage!!! )

Kann der Arbeitgeber den Urlaub genehmigen, passiert die Information über die Zustimmung meist sehr schnell.

Kann der Arbeitgeber den Urlaub NICHT genehmigen, muß der Arbeitgeber den Arbeitnehmer bis spätestens 6 Wochen vor dem geplanten Urlaubsantritt zu einem Einigungsgespräch einladen. Da sind dann der Arbeitnehmer dabei,der BRA und der Vorgesetzte der/des Angestellten. Dabei wird versucht, daß man sich über einen Urlaubstermin einigt. Gelingt das, ist der Fall erledigt, einigt man sich nicht, muß die Firmenseite den Arbeitnehmer auf „Nichtantreten des Urlaubes“ klagen beim Arbeits – und Sozialgericht.Bis zum entgültigen Urteilsspruch empfiehlt es sich nicht, den Urlaub eigenmächtig anzutreten.

Eines sei noch erwähnt: Urlaub ist eine Vereinbarungssache ! Es geht nicht,daß man einfach sagt:“ ich trete den Urlaub jetzt an!“ – genauso wenig kann die Firmenseite sagen:“ Sie gehen jetzt auf Urlaub!“  Es gibt Firmen, die Betriebsurlaube haben, dies wird den Arbeitnehmern aber bei Firmeneintritt gesagt. Austrian Airlines gehört definitiv nicht zu diesen Firmen. Hier gibt es keinen Betriebsurlaub !

Pflegeurlaub (oder auch: Pflegefreistellung) kann nach Ablauf der Probezeit für im gemeinsamen Haushalt leben nahen Angehörigen beantragt werden. Mehr Informationen und ein kurzes Video dazu gibt es auch der Webseite der Arbeiterkammer.

Wenn ich im Krankenstand bin, muss ich meinen Dienstgeber darüber unverzüglich in Kenntnis setzen.

Mehr dazu gibt es auf der Webseite der Arbeiterkammer.